Gesundheitliche Versorgung sicherstellen – auch auf dem Land

Landesweit schließen Krankenhäuser und Geburtsstationen, Wartezeiten und Anfahrtswege werden immer länger. Die AfD als Partei des ländlichen Raums steht für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung. Das Kliniksterben muss nachdrücklich bekämpft werden. Weitere Schließungen sind keine Option! Für den Fall einer drohenden Schließung müssen unbürokratisch Bundes- und Landesmittel fließen, damit die Kreise die Krankenhäuser notfalls in kommunaler Trägerschaft weiterbetreiben können, bis die Perspektiven auf der Basis der Krankenhausstrukturreform absehbar sind oder ein neuer Investor gefunden wurde. Wir erwarten, dass das Land seine Pflicht erfüllt und die Investitionskostenförderung entsprechend den Forderungen der DGKH auf 200 Millionen Euro im Jahr anhebt.

Zur Bekämpfung des Ärztemangels muss die Landesregierung mindestens 250 zusätzliche Medizinstudienplätze schaffen. Solange dies nicht wirksam geschieht, können kommunale und von den Kommunen mitgetragene Konzepte wie der Medizincampus Koblenz, Kooperationen mit ausländischen Universitäten zur Ausbildung von Ärzten, Stipendien für angehende Landärzte oder finanzielle Anreize für die Ansiedlung von Ärzten zur Bekämpfung des Ärztemangels beitragen. Wir setzen uns dafür ein, dass das Land alle diese kommunalen Initiativen finanziell unterstützt, die deshalb erforderlich sind, weil das Land seit Jahrzehnten zu wenige Ärzte ausbildet.