Katastrophenschutz verbessern – Feuerwehr und Rettungsdienste stärken

Eine schnelle Versorgung durch Rettungsdienste und Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge. Wir müssen aus der Katastrophe im Ahrtal lernen, den Katastrophenschutz und die Rettungsdienste besser ausstatten und auf die Wünsche und Sorgen der Ehrenamtlichen eingehen.

Das Ehrenamt ist und bleibt das Rückgrat unseres Katastrophenschutzes, muss aber besser unterstützt werden. Das Amt des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) muss daher hauptamtlich besetzt werden. Unsere Wehren benötigen flächendeckend geländegängige und watfähige Fahrzeuge, redundante Kommunikationsmittel und Drohnen auf Stützpunktebene. Zur Beschaffung sollten Sammelbestellungen durchgeführt werden, entweder durch das Land oder auf (inter-)kommunaler Ebene. Die Flut im Ahrtal hat uns gezeigt, dass wir einen umfassenden Warn-Mix mit funktionstüchtigen Sirenen benötigen. Diese Maßnahmen muss das Land signifikant bezuschussen. Außerdem muss das Land den freiwilligen Feuerwehren endlich die erforderlichen Fortbildungsplätze an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie des Landes (LFKA) zur Verfügung stellen und die langen Wartefristen reduzieren.

An einer Feuerwehrrente nach thüringischem Vorbild könnten sich neben dem Land auch dieKommunen beteiligen.